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Die Magie Schottlands

Die Magie Schottlands

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An unserem letzten Tag auf dem Boot wollten wir morgens das Urquart Castle ansehen gehen. Leider stoppte der Bus nicht an der Haltestelle. Deswegen fuhren wir gleich weiter an unseren Letzten Anlegeort zurück bei Caley Cruisers. Da wir das Boot erst am nächsten Morgen abgeben mussten, konnten wir den ganzen Tag Inverness geniessen. Wir stiegen hoch in den Turm des Schlosses und trudelten noch etwas in der Altstadt herum. Inverness selbst gefällt mir als Stadt sehr gut. Sie bietet alles was eine Stadt nur bieten kann, ist entspannt und man sind sehr schnell in der Natur.

Die Bootsrückgabe verlief sehr unkompliziert. Nach dem Frühstuck holten wir unser Mietauto für diese Woche ab und fuhren auch gleich zum nahe gelegenen Culloden Battlefield. Die Schlacht von Culloden fand am 16. April 1746 zwischen den englischen Regierungstruppen und den Ausständigen Jakobitern auf dem Culloden Moor statt. Das war der Tag an dem Schottland zu England gehörte und viele Schotten ihr Leben liessen. Weiter fuhren wir zu der Tomatin Destillerie. Eine kleinere Sympathische Destillerie mit gutem Whiskey. Die Abenteuerliche Strasse führte weiter zum Eilean Donan Castle. Diese Burg ist eine berühmte Sehenswürdigkeit. Ich kann das verstehen denn die Burg im Meer mit der Brücke die vom Festland dahin führt ist ein wunderschönes Bild. Das Eilean Donan Castle ist bis heute im Besitz des ursprünglichen Clans McRae. Abends logierten wir im schönen BnB Ceol-Na-Mara in Kyleakin auf der Isle of Skye.

Nach dem full Scotisch breakfast fuhren wir weiter auf der wunderschönen Isle of Skye zu den Fairy Pools. Auf dem Weg Besichtigten wir die Brücke in Sligachan uns stärkten uns dort mit Tee und Kaffee. Bei den Fairy Pools angelangt waren wir nicht alleine. Einige anderen Touristen zog es zu diesen mystischen Pools und Wasserfällen. Die kurze Wanderung an den Fairy Pools über kleine Flüsse lohnte sich allemal. Nach dem leckeren Fish and Chips, einer der Besten hier in Schottland am Hafen von Portree, fuhren wir weiter zu den Kilt Rocks. Da es sehr fest zu regnen begann, fuhren wir bald wieder retour nach Portree wo wir uns in einem lustig dekorierten Kaffee stärkten. In Portree checkten wir in unserem Apartment ein. Hier auf der Isle of Skye lohnt es sich die Unterkünfte vorab zu buchen. Ich hatte ein paar Tage vorher fast 20 Unterkünften angerufen bis ich eines für 4 Personen gefunden hatte. Das Apartment war schön mit einem Balkon in Mitte der schönen Stadt Portree. Nach dem Ausruhen liefen wir zum Restaurant Granary wo wir sehr lecker speisten. Der kurze Weg nach Hause war wegen des Sturms und des vielen Regens hier auf der Insel nicht sehr angenehm. Das verstehen die Schotten unter dem Wetter „not bad“.

Morgens Besichtigten wir noch einen Turm und eine Anlage für die Highland Games in Portree bevor wir mit der Fähre von Armadale nach Mallaig transportiert wurden. Die Wellen waren hoch und so schlugen die Autos regelmässig Alarm. In Mallaig legten wir eine Mittagspause ein wo ich mir einen Scone gönnte. An dem Bahnhof beobachteten wir noch die der Jacobite Steamtrain einfuhr. Weiter fuhren wir über die Road to the Isles zum Glenfinnan Viadukt. Bei diesem Beeindruckenden Viadukt, welches vor allem Berühmt von den Harry Potter Filmen wurde, konnte man etwas hochspazieren. Das Bild das sich dort oben abspielte war Atemberaubend. Die Schönheit des Viaduktes mit den Bergen im Hintergrund, dem hier einzigartigen Lichtverhältnisse, dem Regenbogen und dem Loch Shiel kann man einfach nicht beschreiben. Dieses im 1897 gebaute Eisenbahnviadukt ist eines der wichtigsten Anlagen hier in Schottland. Nach kurzem Stopp in Fort Williams erreichten wir unser schönes BnB Highland Croft in Onich. Das hier wohl beste Essen auf unserer Schottlandreise hatten wir im 10 Fahrtminuten entfernten Argyll im Restaurant Hollytree Hotel mit Blick auf das Loch Linnhe.

Nach dem stärkenden Frühstück fuhren wir über das Gebirge Glen Coe welches durch das Herz von uralten Vulkanen führt. In diesem wunderschönen Gebiet wurden ebenfalls Scene von Skyfall und Harry Potter gedreht. Wir fuhren durch enge Waldstrassen durch den Loch Lomond & The Trossachs National Park Richtung Callandar wo wir sehr gute Fish and Chips mit Trüffel Öl genossen. Dieses Städtchen ist für einen Zwischenstopp sehr empfehlenswert. Nachmittags kamen wir am Safari Park bei Stirling an. In Schottland durch Affen-, Nashorn-, Reh-, Zebra- und Löwengehege mit dem eigenen Auto zu fahren hat etwas sehr Eigenartiges und Besonderes an sich. Abends im BnB in Stirling angekommen, liefen wir in der Stadt umher bevor wir in einem Pub in der alten Stadtmauer zu Abend assen. Stirling ist eine schöne Stadt mit alten Häusern. Jedoch dünkte es mich trotz der Studenten sehr Ruhig und beinahe unbewohnt.

Morgens machten wir uns auf zum Stirling Castle. Dieses Schloss wo Mary Stuart gekrönt wurde ist auf jedenfalls einen Besuch wert. Man kann vieles ansehen und bestaunen. Auf dem Weg nach Glasgow besichtigten wir das Wallace Monument. Der Spaziergang hoch zum Monument tat gut und oben angekommen hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf Stirling und des weiten Schottlands. Durch Glasgow mit dem Auto zu fahren um an dem Abgabeort in einem sehr engen Parkhaus zu bringen war Abenteuerlich, jedoch nichts was ich nochmals wiederholen möchte. Unser Hotel im Stadtzentrum nahe dem Hauptbahnhof war schön und wir konnten von dort aus zu Fuss durch die Fussgänger- und Shoppingzone in der Buchanan Street Flanieren. Beim Touristenzentrum wollten wir Tickets für das Waverly Dampfschiff für den nächsten Tag besorgen. Wegen dem Wetter war das Schiff immer noch in London und somit machten wir uns auf zum Abendessen in einem sehr guten Chinesischen Restaurant. Mein Bruder und ich machten uns noch auf in ein Pub mit live Rock Musik an der Bell Street.

Unseren letzten vollen Tag in Schottland besichtigten wir Glasgow mit dem Hop-on Hop-of Bus. Als erstes gingen wir ins Tall Ship und Riverside Museum. Die staatlichen Museen hier in der grössten Stadt Schottlands sind alle kostenlos. Das Tall Ship Museum ist auf einem alten Segelschiff welches noch im Fluss Clyde liegt. Direkt nebenan liegt das Riverside Museum, welches ans Verkehrshaus der Schweiz erinnert. In diesem Museum sah ich mir einen spannenden Film über die 50er Jahre in Glasgow an. Damals waren das Tanzen und die Tanzclubs das ein und alles für die Jugend. Eine Mitarbeiterin vom Museum sprach mich an, dass dies ihre Zeit war und wir Diskutierten eine Weile über die damalige Jugend, das Tanzen, die Kleider und das Reisen in Schottland und Island welche Momentan vom Tourismus überrannt werden.

Weiter mit dem Bus gingen wir zur Universität von Glasgow sowie den Botanischen Garten. Beim Botanischen Garten gingen wir in eine Kirche. Jedoch nicht um zu beten. Darin ist ein Pub, ein Theater sowie ein Restaurant hineingebaut wo wir nochmals einen leckeren Lachs genossen. Weiter besichtigten wir das St. Mungos Kloster mit der Kathedrale und dem grossen Friedhof Necropolis. Wir gingen noch obligatorisch ins Hard Rock Café um uns einen Drink zu gönnen. Abends war es eine Herausforderung ein Restaurant zu finden welches nicht ausgebucht war. Wir hatten Glück und fangen das City Merchant wo es für mich ein leckerer Haggis und ein zartes Rindfleisch gab. Den Abend klangen wir bei Whiskey und Gin ein einem Pub aus.

Als ich das erste Mal in Glasgow war kam mir diese Stadt dunkel und dreckig vor. Eine Typische Industriestadt. 4 Jahre später überraschte uns die Stadt in neuem Licht. Die Häuser waren sauber und die Stadt erstrahlt in neuem Glanz und ist auf jeden Fall Sehenswert.

Ich liebe Schottland. Obwohl das Land kulinarisch nicht sehr viel zu bieten hat und man mit der Zeit keine Kartoffeln mehr sehen kann, gibt einem das Land und die Leute hier so viel.

Das wechselhafte Wetter wo man aber jeden Tag die Sonne geniessen kann, die einzigartige Landschaft mit den Bergen, dem Rot des Torfes, das Grün der Wiesen und Bäume und dem spektakulären Lichtspiel der Sonne und schwarzen Wolken wie auch die Regenbogen prägen die Magie dieses Landes. Ich fühle mich in diesem Land sehr wohl und die herzlichen und zuvorkommenden Schotten stärken meine Liebe zu der Insel mit den Glens, Lochs, Mooren und Wälder.

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2 Gedanken zu „Die Magie Schottlands

  1. A very lovely trip you went on there. The pictures really catch the mystical aura of Scotland. The castles and the famous train-bridge look amazing. Thanks for sharing.

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