Neuseeland – Zurück auf der Südinsel
Nach dem etwas mühsamen Flug über Sydney, kamen wir um 1 Uhr morgens in Christchurch an. Die Immigration verlief rasch und problemlos. Wir warteten eine Weile aufs Gepäck. Leider kam ein Gepäckstuck von Tracy nicht mit. Wir hatten die Unterkunft von Jucy nahe dem Flughafen gebucht und so vielen wir KO um 2 Uhr morgens ins Bett. Am nächsten Tag genossen wir gemütlich unser Frühstück und lösten unsere Mobile Abos am Flughafen. Wir übernahmen unseren Camper und kauften einige Lebensmittel ein. Am Campingplatz angekommen und eingecheckt, liefen wir schon bald los an den Bahnhof um Andi abzuholen. Wir grillten gemütlich und feierten unser Wiedersehen der drei Musketiere.
Nach der ersten Nacht in unserem Camper flanierten wir etwas durch Christchurch und kaufen für Weihnachten die hier üblichen Christmas Cracker ein. Seitdem ich hier in der Stadt vor 5 Jahren war hat sich einiges getan und entwickelt. Die Stadt blüht nach dem Erdbeben im 2011 wieder auf. Hier sieht man auch sehr viel wunderschöne Street Art an den Wänden.
Mit unserem Camper Sam (von Sam von Herr der Ringe) fuhren wir in das Örtchen Akaroa. Diese Stadt war die erste wie auch die letzte französische Kolonie hier in Neuseeland was man auch an den Strassennamen merkt. Nachmittags fuhren wir weiter an einen Freedom Campingplatz in Timaru von wo aus man Pinguine am Strand sehen konnten.
Den 24. Dezember verbrachten wir in Timaru mit Weihnachtseinkäufen und das Gas von unserem Camper zu fixieren. Tracy hat das wunderbar hingekriegt und so gingen wir zu einer Brauerei und genossen ein gutes Bier und ein leckeres Mittagessen. Abends fuhren wir zu einem Platz am Meer. Unsere Weihnachtsspeise bestand aus Spare Rips vom Grill und diverse Canapés. Die Cracker durften auch nicht fehlen und so machten wir uns einen gemütlichen Weihnachtsabend.
Am Weihnachtstag gingen wir zu den runden Steinen von Moaraki. Diese waren wie bei meinem ersten Besuch hier toll anzusehen. Leider regnete es und so machten wir uns bald auf nach Dunedin zu einem Freedom Campingplatz. Die Stadt hier war an dem Weihnachtstag wie ausgestorben und ausser zwei Kaffes war hier alles geschlossen. Am Tag darauf füllte sich die Stadt mit Leben. Wir besuchten morgens das Kino und schlenderten durch die Stadt. Weiter fuhren wir an einen sehr schönen Strand am Meer. Leider regnete es und wir konnten den Strand nur von unserem Camper heraus ansehen.
Für die weitere Übernachtung in Te Anau wollten wir zum Glück bereits vorbuchen. Wir ruften in mehreren Campings an und fanden dann noch einen Platz. Auf dem Weg nach Te Anau besichtigten wir den Nugget Point wo man Seelöwen beim Spielen zusehen konnte. Wir durchfuhren einmal quer die Südinsel welche von Landschaftsbildern wie Schottland, Irland und der Schweiz begleitet wurden. Es ging in das Berggebiet hinein wo wir am schönen Örtchen Te Anau, welches direkt an einem See liegt ankamen. Wir buchten die Carfahrt nach Milford Sound wie auch die Schifffahrt in dem Fjord.
Die Fahrt dorthin war schön. Da unser Fahrer allerdings drei Leute vergass und nochmals zurückfahren musste, waren wir für unsere Schifffahrt zu spät. Er organisierte uns eine Fahrt für eine halbe Stunde später. So genossen wir die schöne Landschaft an die Grenze des Tasman Sea mit einem Bier. Wir hatten wunderschönes Wetter und einen klaren Himmel was hier sehr selten hier vorkommt. Nach dem Abendessen konnten wir bei unserem Camping Platz eine Sauna und einen Hotpot geniessen und uns so von der gestrigen, sehr kalten Nacht erholen.
Über Manapouri fuhren wir Richtung Queenstown zum Wakatipu See und übernachteten dort auf einem freien Campingplatz. Lecker gefrühstückt haben wir direkt am See beim Örtchen Frankton. Den Tag spazierten wir in Queenstown herum und genossen die Stadt bei schönstem Wetter. Beim letzten Tag des Jahres fuhren wir mit der Gondel hoch zum Hausberg von Queenstown welche sich schlicht Skyline Gondola nennt. Von dort fuhren wir mit so Rodeln mehrmals hinunter. Unser Neujahrsabendessen buchten wir im Blue Kanu. Die Atmosphäre, der Wein und das polynesische Essen waren perfekt. Weiter gingen wir in ein Pub welches eine Terrasse hatte. Alle Leute, bis auf eine Handvoll, gingen zum See um das Feuerwerk anzusehen. Dieses sahen wir uns von dem Balkon des Pubs an während dem wir mit Bier anstossten.






















Ein Gedanke zu „Neuseeland – Zurück auf der Südinsel“
Great trip, looks like a marvelous Island.