Willkommen im Land der Regenbogen
Nach dem Flug über Amsterdam mit KLM kamen meine Eltern, Bruder und ich gut in Edinburgh an. Nach dem einchecken im Hotel genossen wir ein gutes Pint Bier und leckere Fish and Chips im Pub Worlds End. Der Royal Mile entlang erlebten wir das Schottische Wetter hautnah. Die 5 Minuten Fussweg hoch zum Schloss regnet und windete es. Als wir am Schloss ankamen, welches leider bereits geschlossen war, begrüsste uns die Sonne und Blauer Himmel. Nach Stärkung in einem weiteren Pub liefen wir über die North Bridge wo der Calton Hill sowie das Schloss in einem wunderschönen Licht erstrahlten. An der schönen Rose Street assen wir leckere Fleischpasteten zu Abend. Unsere Eltern machten sich auf den Weg zurück ins Hotel während mein Bruder und ich an einer Geistertour durch die Gruften und die alte Südbrücke von Edinburgh teilnahmen. Diese Tour war sehr spannend und erzählt die Geschichte der Stadt mal anders.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug nach Inverness. Da wir die Zugtickets bereits Online gekauft hatten, erhielten wir diese günstiger und hatten den Sitzplatz reserviert. Die Zugfahrt war sehr schön und wir sahen überall durch den starken Wetterwechsel wunderschöne Regenbogen. In Inverness angekommen konnten wir nach Sicherheitsinstruktionen unser Gepäck sowie das online Voreingekaufte Essen auf das Hausboot laden. Bereits geübt durch die vielen Hausbootferien in Frankreich meisterten wir die erste Schleuse und Schwingbrücke ohne weiteres. Schon bald fuhren wir ins Loch Ness hinein. Die Fahrt hatte Wellengang und das Wetter wechselte von Regen zu Sonnenschein alle paar Minuten. Auch hier erblickten wir wunderschöne Regenbogen und bei einem Bier und etwas Aperitif genossen wir die fabelhafte Aussicht in die schottischen Glens. Abend bei der Urquart Bay angelegen gingen wir etwas spazieren. Den Abend klangen wir bei gutem Essen, Wein und Quizrunde aus.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter durch das Loch Ness bis nach Fort Augustus. Dort nahmen wir uns der Schleusentreppe mit 5 Schleusen an. Da es allerdings bereits Mittag war, durften wir noch etwas warten und Besichtigten das schöne Dorf. Es ging weiter durch den Kanal in einem Wunderschönen Wald bis wir nach einer weiteren Schleuse mitten im Nirgendwo anhielten. Zu Fuss erkundeten wir noch etwas die Wälder und Moore in Mitte der Highlands.
Weiter fuhren wir mit unserem gemütlichen Hausboot über das Loch Oich wo wir einen Zwischenstopp bei einer Burgruine hielten. Die weitere Fahrt über das Loch und den Kanal in Mitte der Glens war Atemberaubend. Bald legten wir an unserem Übernachtungsort beim Loch Lochy an. Abendessen gab es im Floating Pub namens Eagels Inn. Das Essen auf diesem Pub in einem Schiff war sehr köstlich.
Nach einer unruhigen Nacht fuhren wir über das Loch Lochy nach Banavie bei Fort Williams. Gegen Mittag kamen wir bei den Neptuns Staircase an und assen zu Mittag und kauften noch Essen ein. Nachmittags liefen wir zum Schloss von Fort Williams wo wir die Jacobite Lock sahen und machten noch einen einen kurzen Abstecher zur Ben Nevis Destillerie.
Der Retourweg nach Inverness war ebenfalls sehr erholsam. Wir genossen die ruhige Schifffahrt und die Landschaft in vollem Zuge. Bei der Kyle Schleuse stoppten wir für die Nacht. Mein Bruder und ich liefen in der Natur herum und Namen eine Abkürzung um die andere. Der Wald hatte was Unheimliches an sich. Als wir bei einem Häuschen ankamen welches leider nicht aus Lebkuchen bestand, warteten wir nur darauf das und eine Hexe uns hereinbat. Zum Glück war niemand da und wir schafften es noch vor dem Eindunkeln zurück aufs Boot.
Wieder in Fort Augustus bei der Schleusentreppe angekommen, probierten wir Haggis was wirklich sehr lecker war. Nach der Überfahrt vom Loch Ness nach Drumnadrochit assen wir dort nach dem halbstündigen Spaziergang vom Hafen ins Städtchen in einem alten Herrenhaus fein zu Abend und klangen so unseren letzten Abend auf dem Hausboot aus.




















