Into the East – von Seen und Schlössern
Ljubljana
Während der achtstündiger Zugfahrt genoss ich die Landschaft von Ungarn und Slowenien welche an mir vorbeizog. Abends in Ljubljana angekommen und im Hotel eingecheckt, flanierte ich durch die wunderschön beleuchteten Strassen der Hauptstadt. Im Restaurant Juljia ass ich ein feines Rehfilet mit Trüffelkartoffelstock. Am Fluss Lubljanica sind viele Bars welche noch nach aussen getischt haben und Glühwein servieren. Viele Leute geniessen die kühle Nachtluft und die Stimmung der Stadt.
Frühmorgens machte ich mich auf zum Treffpunkt für die Tour durch die Alpen von Slowenien. Es stellte sich heraus, dass wir mit unserem Tourguide gesamt 4 Personen in einem Auto unterwegs waren. Zuerst fuhren wir über den Bleder See mit den Bleder Booten welche nur von Männer gefahren werden. Diese Tradition des Ruderns auf den Holzbooten wird von Vater zu Sohn weitergegeben. Auf der Insel mit einer Kirche angekommen, kosteten wir das traditionelle Gebäck Potica welcher eine Art Kuchen mit Walnüssen ist. Da er nicht zu Süss schmeckt mochte ich ihn sehr gern. Weiter besichtigten wir die Burg von Bled und genossen die Aussicht. Wir flanierten etwas an der Promenade von dem Städtchen Bled entlang von wo die Original Cremeschnitte herkommt. In der Nähe des Bohinj Sees assen wir das Gericht Joti zum Mittag. Wir fuhren zum einen Ende des Lake Bohinj wo wir durch den Schnee liefen und zum Anfang des Sava Sees liefen und das wunderschöne türkise Wasser bewunderten. Die ganze Landschaft hier mit dem See, Wald und dem Fluss ist Atemberaubend. Ich werde definitiv nochmals nach Slowenien zurückkommen müssen und noch mehr von diesem Land zu sehen und zu erleben.
An meinem letzten Ferientag spazierte ich durch die wunderschöne Hauptstadt von Slowenien, Ljubljana. Ich lief über Brücken zu einem grossen Markt der hier jeden Tag ist. Die Einheimischen kaufen hier mit Körben allerlei frischer Ware ein. Ich könnte hier täglich einkaufen gehen. Hier gibt es frische Gewürze, Blätter, Früchte, Gemüse, Körbe, eingelegtes, Brot, Gebäck, Frische Säfte und Schnäpse, selbstgemachtes aus Holz und Stoff und sonstig lauter guten Sachen. Ich liebe solche Märkte. Es gibt sogar einen 24 Stunden Milch-o-mat wo man mit der Glasflasche Milch auffüllen kann. Weiter lief ich hoch zur Burg wo ich einige Stunden mit der Besichtigung dieser und der Museen darin verbrachte. Ich lief den ganzen Tag durch die Stadt und genoss das Flair und das gute Essen. Abends machte ich mich auf mit dem Nachtzug direkt von Ljubljana nach Zürich.
Das Reisen mit Interrail und alleine ist sehr schön allerdings auch Anstrengend. Man muss sich ständig organisieren und neu einleben. Vor allem wenn man alleine ist muss man sich noch etwas mehr organisieren und auch etwas aufpassen und ein paar Regeln befolgen. Dann klappt alles sehr gut. Meist sind die Leute aber sehr Hilfsbereit, wenn man ihnen mit einem Lächeln begegnet.


















2 Gedanken zu „Into the East – von Seen und Schlössern“
Looks like a wonderful trip around the East. Thanks for sharing the great descriptions and beautiful pictures of your trip. Keep us updated. Cheers
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