Russland – Moskau
Endlich geht es los. Am Flughafen treffe ich auf Manuel und nach dem Check-in und durch die Kontrolle gönnen wir und am Flughafen Zürich ein Apero. Der dreistündige Flug nach Moskau verläuft reibungslos. Mit dem Visum scheint au alles in Ordnung und nach dem wir ein Zettel doppelt unterschreiben mussten und einen Teil davon retour erhielten, kam auf dem Gepäckband auch schon unsere Rucksäcke. Erste Regel hier, alle Zettel und Dokumente aufbewahren. Wir wurden auch gleich von unserem Fahrer abgeholt und fuhren eine Stunde vom Flughafen zu unserem Hotel im Zentrum von Moskau. Die 26 Grad Sonnenschein überraschten uns doch sehr.
Im Hotel eingecheckt machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Ich bin von der Stadt ganz fasziniert. Es ist ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Wir assen draussen zu Abend und probierten unseren ersten Vodka hier. Mir persönlich schmeckt er nicht sehr. Ich geniesse meinen ersten Ferientag an der Sonne mit leckerem Essen in der wunderschönen Hauptstadt von Russland. Traumhaft. Leider sprechen und verstehen sie hier kaum Englisch. Zum Glück kann ich auf Russisch meinen Wein bestellen und somit sicherstellen, dass ich in diesen Ferien sicher nicht verdursten werde. Nach dem Essen laufen wir noch etwas durch das beleuchtete Zentrum von Moskau. Das Bolschoi Theater sowie die Zwiebeltürme der Basilius Kathedrale und der Beleuchtung in den Strassen sind sehr Beeindruckend. Der rote Platz ist gesperrt aber vielleicht öffnet dieser ja morgen wieder.
Nach der Nacht im bequemen Bett und dem Frühstück machten wir uns auf zum roten Platz und dem Kreml. Leider waren die meisten Strassen gesperrt und wir kamen zur Twerskaja Strasse welcher voll mit Militärfahrzeugen gestellt war. Die Russen haben Militär Hütchen auf und die Kinder haben teilweise Spielzeugwaffen bei sich und sind in Uniformen gekleidet. Doch recht beeindruckt von der Menge an Kanonen und Waffenbeladenen Fahrzeuge und Panzer, warten wir bis die Parade beginnt und vorbeigeht. Leider merken wir, dass der rote Platz wegen der Wiedervereinigung vom Herrn Präsidenten am Montag und dem Victory Day am 9. Mai, der wichtigste Feiertag für die Russen, nicht zu besuchen sein wird. Wir laufen herum und besuchen die riesige Jesus Christ Kirche. Darin fand gerade eine Messe statt und wir durften trotzdem herein. Weiter liefen wir auf die andere Seite Moskwa Flusses und kauften bei einem Herrn am Strassenrand frisch befüllte Brötchen. Wir spazierten ausserhalb des Kremls weiter zum Zaryadye Park. Beim Park assen wir bei einem Art Food Corner Borsch Suppe und Pelmeni, gefüllte Teigtaschen zu Mittag. Wir liefen durch die Supermärkte Gum und Zum bei welchen wir uns nichts leisten konnten. Das Gum ist aber vom Gebäude her sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert.
Nach einem Powernap gingen wir in ein Irisch Pub zum Apero. Das Pub ist genial eingerichtet. Zum Abendessen machten wir uns auf zum Pushkin Cafe, welches mir ein Arbeitskollege welcher in Moskau lebt, empfahl. Wir kamen uns etwas underdressed vor, wurden aber höflich begrüsst und an einen Tisch am Fenster geführt. Ich bestellte mir russische Pfannkuchen mit Kaviar zur Vorspeise und einen Teller mit verschiedenen russischen Speisen als Hauptgang. Dessert gab es eine Art Eisküchlein mit Pistazien, Himbeere und Schokolade. Dazu probierten wir den Beluga Noble Vodka. Er war besser als den am Tag davor, traf aber immer noch nicht mein Geschmack. Einen Schlummertrunk im Irisch Pub gab es aber trotzdem.
Der letzte Tag in Moskau brach an. Wir besichtigten noch eine Metrostation, welche anscheinend jede einzelne eine Kunst an sich ist. Weiter kauften wir Proviant und Wasser für unsere Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Jekaterinburg. Wir genossen an der Sonne ein leichtes und leckeres Mittagessen und beobachteten die Leute auf der Strasse. Ich ass eine russische kalte Suppe mit Jogurt, Gurken, Zwiebeln, Lachs und Dill und Manuel Borsch dazu teilten wir eine kalte Platte mit eingelegtem Gemüse, Humus und Avocado Dip. Nachmittags gings auf zum Bahnhof wo wir vor dem Zug an der Sonne warteten bis wir in unseren Wagen einsteigen konnten. Das Bettzeug lag bereits auf den Betten und schnell waren wir eingerichtet. Irgendwie bestellten wir etwas zu Abendessen und genossen die vorbeiziehende Landschaft.















